FLADENBROT MIT SAUERRAHM, PARMESAN, RUCOLA UND PARMASCHINKEN

Ich will noch eins. Und noch eins. Und noch eins!
Süchtigkeitsfaktor Fladenbrot.

Eines der geilsten Sachen überhaupt ist Fladenbrot, belegt oder gefüllt mit anderen geilen Sachen. Yam!!
Am besten isst man es selbstgemacht (weil mit Stolzfaktor!), noch warm (!) aus dem eigenen Ofen, mit Eigelb bestrichen und mit Scharzkümmel und Sesam bestreut.

Wenn du zu faul zum selber backen bist, dann überspring einfach den ersten Teil, hol dir ein Fladenbrot vom türkischen Geschäft deiner Wahl und geh gleich zum Parmaschinken-Rucola-Teil dieses Rezepts über 🙂

Teil 1: Das Fladenbrot

Fladenbrot machen ist zwar nicht aufwändig, dauert aber sehr lang, weil der Teig zwischen den einzelnen Arbeitsschritten immer wieder für einige Zeit gehen muss. Ich finde, es ist eine durchaus meditative Tätigkeit. Am besten machst du sowas, wenn du eh was daheim zu tun hast, wenn du etwa was für die Uni schreiben musst o.ä.

Zutaten

  • 1 Würfel frischer Germ
  • Zucker
  • Salz
  • 300 ml Wasser
  • 4 EL Olivenöl
  • 600 g glattes Mehl
  • 1 Eigelb
  • Sesam
  • Schwarzkümmelsamen

Zubereitung

Zerbrösle den Germ und verrühr ihn in einer Tasse mit etwas lauwarmen Wasser und 1 TL Zucker.
Gib nun das Mehl in eine große Schüssel und verrühr es mit 2 gehäuften TL Salz.
Anschließend drückst du eine Mulde in die Mitte des Mehlberges.
Schütte die Germ-Mischung in die Mulde, bestäub sie mit etwas Mehl und lass das Ganze 15 Minuten mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort stehen, bis das Mehl an der Oberfläche Risse zeigt.

Gib nun das Olivenöl und das restliche lauwarme Wasser hinzu und verknete die Mischung zu einem Teig – er sollte sich vom Schüsselboden lösen. (Wenn das nicht klappt – eventuell noch ein bisschen Öl hinzufügen).

Diesen Teig deckst du wiederum mit einem Tuch ab und lässt ihn an einem warmen Ort gehen, bis er sich verdoppelt hat.
(ca 30 Minuten)
Jetzt kannst du deine ganze Aggression rauslassen und den Teig wieder zu seiner ursprünglichen Größe zusammenschlagen.
(Das ist mein Lieblingsteil^^)

Form aus dem Teig nun etwa 12 – 15 Kugeln. Roll diese auf einem bemehlten Brett ca 3 – 4 mm dick aus (oder drück sie mit der Hand flach).
Leg die Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und ritz sie mit einem Messer je zweimal längs und quer ein, sodass ein Rautenmuster entsteht.
Verquirle das Eigelb und 1 EL Wasser (das geht locker mit einem Löffel) und pinsle die Fladen damit ein. Bestreu sie nun mit Sesam und Schwarzkümmel.
Lass die Fladen nochmals 15 Min. gehen.

Heize den Backofen auf 220°C Umluft vor. Back die Fladen ca 10 – 15 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Normalerweise halte ich Vorheizen für einen Mythos, der meist gar nichts bringt, bei Brot ist es aber tatsächlich wichtig, weil es Temperaturschwankungen nicht so gut verträgt.

Teil 2: Es geht ans Belegen!

Juiii, du hast entweder gerade selbst ein Fladenbrot gebacken, es ist noch warm und deine Küche ist erfüllt vom Duft warmen, frischen Brotes. Oder aber du hast dir ein Fladenbrot gekauft, was ich ob des Aufwands gut verstehen kann und was auch lecker ist 😉
Nun belegen wir das Brot!

Zutaten

  • Sauerrahm
  • Parmaschinken (o.ä.)
  • Parmesan
  • Rucola
  • Salz
  • Pfeffer

Nehmt keinen billigen Parmesan und Schinken, man schmeckt den Unterschied!

Zubereitung

Im Gegensatz zu Teil 1 geht es hier wirklich simpel zu.

Du schneidest dein Fladenbrot auseinander und bestreichst beide Hälften mit Sauerrahm. Das Ganze bestreust du dann mit etwas Salz und Pfeffer. Nun belegst du eine Brothälfte mit Parmaschinken, Parmesanstückchen und ordentlich Rucola, klappst die zweite Hälfte drauf – Voilá, fertig!

Mahlzeit!
<3, GLC

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